Autor Thema: fokus. cms made in germany.  (Gelesen 6540 mal)

Offline Torben Leuschner

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fokus. cms made in germany.
« am: 24.03.2011, 16:05:44 »
Hallo liebes SiN-Forum,

ich möchte diesen Teil des Forums nutzen, um einerseits auf unser neueste Projekt fokus aufmerksam zu machen und anderseits eure Meinung einzuholen.

Seit gut zwei Jahren arbeite ich unter Leitung meines Geschäftspartners Florian Petri nun an einem eigenen Content Management System. Insgesamt stecken nun bereits über 10.000(!) Mannstunden in dem Projekt.

Gestern (23.03.2011) haben wir erste Eindrücke unseres Content Management Systems zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter www.fokus-cms.de findet ihr erste Impressionen und einige Screenshots. Zudem habe ich in einem Blog-Artikel etwas zur Entwicklung und zur Entscheidung, warum wir ein CMS entwickeln wollten, geschrieben.

Eure Meinung interessiert mich
Mich würde interessieren, was euch an bestehenden Content Management Systemen stört? Was könnt man verbessern? Wo liegen Schwachpunkte? Aber auch; was macht welches CMS besonders gut?

Natürlich interessiert mich auch, wie unser CMS auf euch wirkt? Was haltet ihr von den Screenshots? Erster Eindruck positiv?

Vielen lieben Dank und herzliche Grüße,
Torben Leuschner
Herzliche Grüße,
Torben Leuschner

www.fokus-cms.de => content management made in germany.

Offline Tino

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #1 am: 24.03.2011, 16:32:58 »
Wie wird der ganze Spaß erscheinen? Free / Paid? Opensource?

Offline Torben Leuschner

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #2 am: 24.03.2011, 16:51:39 »
Hallo Tino,

fokus wird ein kostenpflichtiges CMS.
Herzliche Grüße,
Torben Leuschner

www.fokus-cms.de => content management made in germany.

Offline Tino

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #3 am: 24.03.2011, 17:15:01 »
Oha, dann mal viel Glück :)
Vor allem wenn ihr schon soviel Zeit rein gesteckt habt und bis 1. August das ja noch eine ganze Menge mehr wird.

Für mich ist es dann allerdings wahrscheinlich aus dem Rennen ;) Naja, je nach Kostenfaktor / Lizenzmodellen dann.

Offline florianpetri

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #4 am: 24.03.2011, 21:48:21 »
Hi :)

Das ist ein kapitaler Fehler. Denn: Nur weil ein CMS kostenfrei (OpenSource) ist, ist die Umsetzung und damit der Gesamtpreis für den Kunden noch lange nicht günstig. Letztendlich kommt es drauf an, was unterm Strich rauskommt. Zusätzlich gibt es ja noch andere Faktoren, wie Benutzerfreundlichkeit etc.

Daher würde ich das keinesfalls pauschalisieren und es mal auf einen Blick ankommen lassen ;)

Offline juergen

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #5 am: 24.03.2011, 22:11:46 »
CMS gibts es enorm viele auf dem Markt. Da noch ein Geschäft zu machen wird auf jeden Fall sehr schwer werden.

Kostenpflichte CMS interessieren mich persönlich nicht. Arbeite seit Jahren mit Redaxo und Wordpress und es gibt für mich nicht den geringsten Grund zu wechseln.

Offline Brasileiro

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #6 am: 25.03.2011, 02:29:38 »
Hallo Torben Leuschner,

die Idee ist sehr gut und der erste Eindruck gefällt mir gut.
Es kann nicht genug Alternativen zu den bisherigen oft millionenfach eingesetzten Stangenprodukte ala Wordpress und Co geben, da sind Alternativen um sich vom Markt abzuheben immer Willkommen und wichtig.
Und gute Dinge kosten nunmal auch Geld.

Werde eure Entwicklung weiter beobachten und gegebenenfalls auch mal auf eure Software zurückgreifen.

Viel Glück und Erfolg.
Der etwas andere Blog. Experimentiert.com Ich lade alle Blogger ein mit mir zu experimentieren.

Offline florianpetri

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #7 am: 25.03.2011, 06:18:44 »
CMS gibts es enorm viele auf dem Markt. Da noch ein Geschäft zu machen wird auf jeden Fall sehr schwer werden.
Da hast du recht, der Markt ist umkämpft. Man muss dann die richtigen Vorteile anbieten können, sonst wird das nichts. Wir haben allerdings jahrelang auch mit Joomla und Wordpress gearbeitet und wissen daher, wo neben den zweifelsfrei vorhandenen Vorteilen die Grenzen und Nachteile liegen. Daher kommt ja unsere Motivation: Jenen, die an Grenzen stoßen, eine Alternative anbieten :)

Kostenpflichte CMS interessieren mich persönlich nicht. Arbeite seit Jahren mit Redaxo und Wordpress und es gibt für mich nicht den geringsten Grund zu wechseln.
Wenn es für dich aktuell keinen Grund gibt zu wechseln, ist das ok. Mit Redaxo und Wordpress hast du dir meiner Meinung nach schon die benutzerfreundlichsten OpenSource-CMS rausgesucht, was mit Sicherheit eine gute Entscheidung ist. Aber warum nicht eine Alternative anschauen, die noch benutzerfreundlicher ist, mehr Möglichkeiten bietet und dabei weniger Arbeit bei der Umsetzung macht? Ab Mai wird unsere aktuelle Landing-Page um einige Meinungen der ersten Betatester sowie ein Präsentationsvideo erweitert. Mal reinschauen wird sich bestimmt lohnen :)

PS: Vielleicht noch eine generelle Information zu den Lizenzen, da mir bewusst ist, dass andere Anbieter oft Schindluder damit treiben: Auch wenn es sich um ein proprietäres CMS handelt, wird der Kunde nicht geknebelt und schon gar nicht mit hohen Kosten getraft. Er kauft einmalig die Software as-is. Keine Folgekosten. Keine Knebelverträge. Er hat lediglich einmalig ein gutes Produkt gekauft und bezahlt. Preise und weitere Informationen findet ihr später auf der letztendlichen Produktwebsite :)

Offline Torben Leuschner

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #8 am: 25.03.2011, 07:33:01 »
@Brasileiro:
Danke für dein positives Feedback. Wir sehen das genau so: Konkurrenz belebt den Markt. Klar gibt es viele bestehende Systeme, aber was spricht dagegen, es besser machen zu wollen?

@juergen:
Meistens ist es einfacher dort einzusteigen, wo schon ein Markt besteht und dieser nicht erst erschlossen werden muss ;-)
Herzliche Grüße,
Torben Leuschner

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Offline Peer Wandiger

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #9 am: 25.03.2011, 07:43:07 »
Ich sehe ich es meiner täglichen Arbeit ja auch immer wieder. Es werden auch viele kleinere und spezialisiertere CMS eingesetzt.

Und vielleicht schafft es das CMS ja mal frischen Wind rein zu bringen. In den letzten Jahren hat sich da nicht so viel grundlegendes verändert.

Die CMS können mehr, das ist richtig. Aber von der Bedienung her sind sie nicht unbedingt viel weiter.

Offline webwork

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #10 am: 25.03.2011, 08:54:14 »
@Torben Leuschner

Sieht gut aus und ich bin generell ein Freund von kostenpflichtigen Produkten. Als Anregung möchte ich aber zwei, drei Sätze dazu verlieren, die so nur selten formuliert aber ganz oft so empfunden werden.

In meinem speziellen Fall kann ich nur fürs Onlinemarketing sprechen und da sieht der typische Alltag so aus.

1. Kunde ist ein Affiliate und wird jetzt zum Unternehmer mit eigenen Produkten und Shop. Das bedeutet in der Praxis meist guter Verdienst aber wenig Geld für Entwicklung.

2. Kunde ist KMU und will sich das Online Potential erschließen. Egal ob er bereits eine Website hat oder nicht - aus OM Sicht fängt man meist bei Null an. Das heißt, man weiß noch nicht genau, was funktionieren wird und fängt an zu testen, zu ändern, zu testen und wieder zu ändern.

Genau da spielt Wordpress seine eigentliche Stärke aus. Nahezu jede Änderung oder Erweiterung lässt sich testweise via Plugin umsetzen. An Kosten fällt nur die benötigte Zeit an. Das, was am teuersten ist, nämlich die Entwicklung, entfällt komplett.

Irgendwann hat man dann ein Konstrukt, das praxistauglich ist und zukünftige Änderungen sind nicht mehr wirklich komplex. Jetzt wäre der Moment da, das ganze Projekt an ein eigenständiges CMS wie beispielsweise fokus zu übergeben.

In der Praxis ist es aber so, dass sich der Kunde mittlerweile an Wordpress gewöhnt hat und sehr gut damit zurecht kommt. Auf ein neues CMS wird er jetzt nicht mehr umstellen wollen, wenn keine technischen Anforderungen existieren, die das unbedingt erforderlich machen.

Wenn man also genau weiß, was man will und braucht, dann ist ein CMS wie fokus sicherlich eine Option. Im anderen, weitaus häufigeren Fall, fehlen bei einem kostenpflichtigen Produkt schlichtweg die Entwicklungen aus der Community.

Ich hoffe, ich habs einigermaßen verständlich rübergebracht?
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Offline Torben Leuschner

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #11 am: 25.03.2011, 09:17:11 »
@Peer: Das hast du sehr schön auf den Punkt gebracht. Die Aussage "Aber von der Bedienung her sind sie nicht unbedingt viel weiter" entspricht genau unserer Auffassung und war auch der Entschluss, uns an ein neues CMS zu wagen.

@webwork & @Peer: Obwohl wir häufig schreiben, dass wir so simpel wie Wordpress bleiben wollen, ist (rein von der Funktionalität her) eher TYPO3 unsere Messlatte. Und dort ist es ja faktisch so, dass man tagelange Schulungen benötigt, um einen Kunden das CMS näher zu bringen. Genau an dem Punkt wollten wir anknüpfen und es einfach besser machen.

"Genau da spielt Wordpress seine eigentliche Stärke aus. Nahezu jede Änderung oder Erweiterung lässt sich testweise via Plugin umsetzen. An Kosten fällt nur die benötigte Zeit an. Das, was am teuersten ist, nämlich die Entwicklung, entfällt komplett."
Natürlich hast du Recht, aber ich finde hier werden auch einige Punkte übersehen. Erstens gehst du schon mal davon aus, dass der Kunde seine Webseite selber aufsetzt bzw. pflegt und diese Arbeiten nicht in die Hände einer Agentur gibt. Zweitens ist es so, dass der Kunde selber VIEL Zeit investieren muss, und schlussendlich zu keinem optimalen Ergebnis kommt. Denn das schlichte Zusammenwürfeln von Wordpress-Plugins ergibt noch lange keine professionelle Webseite.

Aber wie gesagt ist dein Beispiel nun schon recht speziell. In der Regel ist es ja so, dass die Webs von Agenturen aufgesetzt werden und dann vom Kunden über das CMS gepflegt werden.

Apropo Onlinemarketing:
Da ich ja selber im Bereich Affiliate-Marketing unterwegs bin, kann ich versprechen, dass (spätestens 2012) einige interessante Out-of-the-Box-Funktionalitäten bzw. Plugins integriert werden ;-)

Vielen Dank für das interessante Feedback!
Herzliche Grüße,
Torben Leuschner

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Offline mario

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #12 am: 25.03.2011, 13:57:55 »
Mir reicht Wordpress völlig, aber bei komplexeren Anwendungen ist ein benutzerfreundliches kostenpflichtiges CMS mit Sicherheit erste Wahl.

Das Problem bei den Wordpress-Plugins ist, dass manche Programmierer die Weiterentwicklung plötzlich einstellen, weil es ja oftmals nur hobbymäßig gemacht wird und dann bei einer neuen Wordpressversion nichts mehr läuft.

Gruß Mario

Offline webwork

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #13 am: 25.03.2011, 20:52:02 »
Apropo Onlinemarketing:
Da ich ja selber im Bereich Affiliate-Marketing unterwegs bin, kann ich versprechen, dass (spätestens 2012) einige interessante Out-of-the-Box-Funktionalitäten bzw. Plugins integriert werden ;-)

Das weckt jetzt natürlich Begehrlichkeiten ;D . Wie gesagt, ich steh auf kostenpflichtige Produkte. Auch wenn es mir ähnlich wie Mario geht und mir Wordpress in 90% der Zeit ausreicht.
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Offline florianpetri

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Re: fokus. cms made in germany.
« Antwort #14 am: 29.03.2011, 10:02:27 »
Das Problem bei den Wordpress-Plugins ist, dass manche Programmierer die Weiterentwicklung plötzlich einstellen, weil es ja oftmals nur hobbymäßig gemacht wird und dann bei einer neuen Wordpressversion nichts mehr läuft.
Das ist ein generelles Opensource-Problem, auf das ich auch in den vergangenen Jahren immer gestoßen bin. Eine solche Situation ist immer sehr schlecht.

Apropo Onlinemarketing:
Da ich ja selber im Bereich Affiliate-Marketing unterwegs bin, kann ich versprechen, dass (spätestens 2012) einige interessante Out-of-the-Box-Funktionalitäten bzw. Plugins integriert werden ;-)

Das weckt jetzt natürlich Begehrlichkeiten ;D . Wie gesagt, ich steh auf kostenpflichtige Produkte. Auch wenn es mir ähnlich wie Mario geht und mir Wordpress in 90% der Zeit ausreicht.
Na dann hoffen wir mal, dass wir dich als RCP-/Beta-Tester begrüßen dürfen. Immerhin gibt es dann noch 10% die wir abdecken können. Und vielleicht werden es ja dann letztendlich doch ein paar Prozent mehr ;)

 


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