@Torben Leuschner
Sieht gut aus und ich bin generell ein Freund von kostenpflichtigen Produkten. Als Anregung möchte ich aber zwei, drei Sätze dazu verlieren, die so nur selten formuliert aber ganz oft so empfunden werden.
In meinem speziellen Fall kann ich nur fürs Onlinemarketing sprechen und da sieht der typische Alltag so aus.
1. Kunde ist ein Affiliate und wird jetzt zum Unternehmer mit eigenen Produkten und Shop. Das bedeutet in der Praxis meist guter Verdienst aber wenig Geld für Entwicklung.
2. Kunde ist KMU und will sich das Online Potential erschließen. Egal ob er bereits eine Website hat oder nicht - aus OM Sicht fängt man meist bei Null an. Das heißt, man weiß noch nicht genau, was funktionieren wird und fängt an zu testen, zu ändern, zu testen und wieder zu ändern.
Genau da spielt Wordpress seine eigentliche Stärke aus. Nahezu jede Änderung oder Erweiterung lässt sich testweise via Plugin umsetzen. An Kosten fällt nur die benötigte Zeit an. Das, was am teuersten ist, nämlich die Entwicklung, entfällt komplett.
Irgendwann hat man dann ein Konstrukt, das praxistauglich ist und zukünftige Änderungen sind nicht mehr wirklich komplex. Jetzt wäre der Moment da, das ganze Projekt an ein eigenständiges CMS wie beispielsweise fokus zu übergeben.
In der Praxis ist es aber so, dass sich der Kunde mittlerweile an Wordpress gewöhnt hat und sehr gut damit zurecht kommt. Auf ein neues CMS wird er jetzt nicht mehr umstellen wollen, wenn keine technischen Anforderungen existieren, die das unbedingt erforderlich machen.
Wenn man also genau weiß, was man will und braucht, dann ist ein CMS wie fokus sicherlich eine Option. Im anderen, weitaus häufigeren Fall, fehlen bei einem kostenpflichtigen Produkt schlichtweg die Entwicklungen aus der Community.
Ich hoffe, ich habs einigermaßen verständlich rübergebracht?