Autor Thema: Eine Sache richtig machen oder viele kleinere Projekte parallel!?  (Gelesen 2925 mal)

Offline plusweb

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Erstmal ein freundliches "Hallo miteinander" in die Runde.
Mein Name ist Uwe, ich bin der Neue, und komm jetzt vielleicht öfter.
Leider habe ich in der Fülle der Unterforen keine Rubrik zur Vorstellung gefunden, ich denke aber, dass das irgendwie dazu gehört. Wer mehr über mich wissen möchte, schaut auf mein Profil. Dort findest Du die entsprechenden Angaben und Verweise auf Facebook, Twitter, Xing und was so dazugehört..

Nun aber zu meinem Anliegen, meiner Frage...
Ich bin ja nun schon ein paar Jahre online tätig, und wie sich das so ergibt, hat man hier eine Idee, dort eine Eingebung, die am besten sofort umgesetzt werden sollte. u.s.w.
Ein Domainname ist ja schnell registriert und ein Wordpress / Typo3 / phpBB fast genauso schnell konfiguriert und am laufen.

Die eigentlichen Probleme kommen dann, zumindest bei mir, später. Die ganzen Projekte und Projektideen wollen ja irgendwie verwaltet werden und dann kommt es zu dieser vermaldeiten "Fragmentierung". Schnell einen Post hier geschrieben, ein Tweet, überhaupt Twitter und Facebook, die Feeds gelesen, ein Update dort, eine E-Mail beantwortet und schon ist der Tag vorbei, ohne dass man das Gefühl hat, dass nun wirklich was produktives hinausgeschaut hat. Zwischendrin kommen dann gern noch ein paar Kunden, die was wollen und dann ist da noch dieses interessante, neue Forum.....

Okay, die Einnahmenseite ist ja soweit okay. Aber das Gefühl sagt mir: Manchmal wäre weniger doch vielleicht auch dort mehr!? Auf der anderen Seite lässt man seine Babies ja auch nicht gern einfach so fallen...

Wie ist es bei Dir? Kennst Du diese Probleme auch und wenn ja:
Wie gehst Du damit um!?

Offline mgrie

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Neben den Kunden habe ein Projekt zur Zeit als Hauptprojekt auserwählt, mit dem ich mich hauptsächlich beschäftige. Ein paar weitere Ideen werden langsam nebenher entwickelt, und einige Ideen bleiben in der Schublade.

Nur ein Projekt wäre mir zu langweilig obwohl man dann bestimmt mehr rausholen könnte.

Offline plusweb

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Vielen Dank,

das Hauptprojekt hab ich ja auch  ::)

Nur die "Nebenprojekte".... Hier mal ein paar Euro, dort mal "'n Hunnie", überall Potentiale  8)

Ich hab dann z.B. mal versucht einen Blog fremdschreiben zu lassen. Im Endeffekt hab ich die Texte (Textbroker) dann wieder so umgeschrieben, dass die mir gefallen haben.. Zeitgewinn: Fast Null.

Vielleicht gibt's hier ja jemanden, der diese Problematik schon "durch" hat...

Offline Serverspot.de

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Solange das Geld stimmt ist diese Frage glaube ich ein Luxusproblem.
Tendenziell würde ich aber immer EIN Projekt zum Hauptprojekt machen und dort auch den überwiegenden Teil meines Einsatzes investieren. Das ist auch eine Art Spezialisierung, so wird man in diesem Thema zwangsläufig besser und schafft sich dort sozusagen den Expertenstatus.

Wenn das Geld mal nicht mehr so stimmt verheddert man sich schnell in der Problematik möglich in allen Projekten aktiv zu sein um jeden Euro zu erwischen. Dann macht man überall sehr viel aber im Enteffekt garnichts. Also auf eine Aufgabe konzentrieren. Andere Dinge mit dem minimal nötigen Aufwand laufen lassen oder auch sich selbst gegenüber ehrlich sein, wenn ein Projekt mehr einer "Liebhaberei" ähnelt.

Offline Peer Wandiger

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Das ist ein Problem, welches sicher viele haben.

Ich habe neben meiner Selbständigkeit auch ein Hauptprojekt und das ist Selbstaendig-im-Netz.de.

Da fließt natürlich viel Zeit und Energie rein. Trotzdem möchte ich auf Dauer nicht nur auf einem Bein stehen und deshalb baue ich mir noch weitere kleinere Projekte auf.

Am Ende ist es aber wirklich die Organisation. In meinem aktuell laufenden 13 Wochen Projekt versuche ich ja genau dieses Problem der vielen kleinen Ablenkungen in der Griff zu bekommen. Jede Woche konzentriere ich mich auf ein Projekt und auf nichts anderes neues.

Ansonsten nutze ich täglich eine Papier-ToDo-Liste. Das hat für mich den Vorteil, dass ich dann am Ende des Tages sehe, was ich alles gemacht habe. Ohne das Abhaken dieser Liste würde ich am Ende des Tages mich wahrscheinlich auch oft fragen, was ich denn eigentlich gemacht habe. Und das wäre unbefriedigend.

Offline klara_himmel

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Ich denke, man muss auch selber kucken, was man für ein Typ ist. Der eine brennt erstmal sehr und kann eine Menge investieren, der andere hat dann auf die Dauer mehr Puste.
Mich machen viele, kleine Projekte ja eher kirre. Wenn ich für eins arbeite, denk ich immer schon an das andere.
Schreiben ist Leben, also: http://www.hauindietasten.de

Offline Chris

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Hat beides seine Vor- und Nachteile. Ich persönlich habe mich für die Variante mit vielen kleineren Projekten entschieden und fahre bis heute nach meiner Meinung ganz gut. Muss aber jeder für sich entscheiden ...

Offline Texterela

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Dazu müssen die Projekte aber auch klein bleiben. Nur wenig Zeit in eine Sache zu investieren bedeutet ja nicht, dass die Zeit auch ausreichend ist. Und ich denke dann kann man sich besser auf 1-2 große Sachen konzentrieren, als 10 kleine zu machen von denen keine ausgereift ist.
Content für Webseiten gesucht? Hochwertig, ansprechend und fix:http:// www.texteschmiede.de

Offline mario

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Das ist wie bei Aktien - man sollte niemals alles auf eine Aktie setzen, damit das Risiko von einem Totalverlust möglichst weit gestreut wird.

Wenn ein Projekt abschmiert, fangen die anderen den Schaden auf. Deshalb würde ich den Focus auf mindestens 2 große Projekte, dazu noch ein paar mittlere und kleine, ausrichten.

Gruß Mario

Offline mario

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Wie damit umgehen? Zuverlässigkeit ist bei deinen Bestandskunden erste Bürgerpflicht. Das Internet ist ein Dorf - unzuverlässige Dienstleister sind schnell in aller Munde ...

Gruß Mario

Offline Oliver

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Bei mir haben momentan noch die Kundenprojekte ganz klar Vorrang. Ich habe zwar mittlerweile 9 Projekte von denen ich auch leben könnte, allerdings mag ich momentan noch nicht alle Kunden zurückweisen. Ich nehme keine neuen Kunden mehr entgegen und nach und nach werde ich auch den einen oder anderen Kunden abgeben müssen. Dies habe ich allerdings schon allen Kunden mitgeteilt, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, um den Kunden nicht von heute auf morgen alleine da stehen zu lassen.

Ich habe zwei Hauptprojekte die den Großteil der Einnahmen (ohne Kundenprojekte) rund 70% ausmachen. Die restlichen 30% sind vor kurzem gestartete Affiliate Projekte oder Blogs. Ziel ist es 50 kleine Projekte mit mindestens 100,00 Euro pro Monat Gewinn pro Projekt am Start zu haben.

7 Projekte á 100,00 Euro bestehen schon. Wobei es eigentlich nur noch 6 sind, da ich erst gestern ein Saison-Projekt für gutes Geld verkauft habe. Ich denke das Risiko zu splitten ist für einen Selbständigen im Netz sehr sehr wichtig. Dies kann man nur durch eine Vielzahl von Projekten. Bei einem Hauptprojekt ist die Gefahrt doch recht groß.

Beste Grüße

Oliver

Offline Conny

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Ich persönlich bin für mehrere Projekte. Wenn man sich zu sehr auf ein Projekt verlässt, kann das böse ins Auge gehen wenn da dann mal die Einkünfte einbrechen.

Allerdings sollte man auch immer darauf achten, dass man sich nicht verzettelt. Den Fehler hab ich leider auch schon desöfteren gemacht. Deshalb sehe ich immer zu, dass ich ein Projekt einigermaßen "fertig" gestellt habe, bevor ich ein neues beginne.

Offline Ergo

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Ja, es ist doch verhältnismäßig schwierig, wenn man mehrere Projekte gleichzeitig am Laufen hat (und die Termine eng sind), sogenannte Prioritäten zu setzen  ;)  aber man muss das auch machen. Und bei allen Fremdprojekte, die man so hat, darf man das eigene Projekt (nämlich die Selbstvermarktung) NICHT vergessen.


Klar, das ist nicht einfach. Ich mache das einfach so: die erste Stunde des Tages gehört dem "eigenen Projekt", dann kommt Email, dann kommen die Fremdprojekte. Bei meinen Fremdprojekte ist der Termin als oberstes Kriterium, dann folgt der Schwierigkeitsgrad und daraus folgend die Dauer des Projektes. Dann wird abgewogen und das erste Projekt in Angriff genommen. Da ich leider nicht in der Lage bin, mich den ganzen Tag auf ein und das selbe Projekt zu konzentrieren, wechsele ich zwischendurch immer mal zwischen den Projekten hin und her. Das ruht meinen Geist aus und neue Ideen fliessen ein.


Hilft das?
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Offline Heiko

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Kundenprojekte (sollten) an erster Stelle stehen. Aber bei den eigenen Projekten verzettle ich mich immer wieder und so gibt es viele Ideen und angefangene Projekte und mehr aber auch nicht. Habe mich jetzt für eine Monatsstrategie entschieden. Jeden Monat ein Projekt fertigstellen und dann erst mit dem nächsten Projekt starten. Wartung und Pflege der einzelnen "fertigen" Projekte wird dann in den täglichen oder wöchentlichen Arbeitsalltag integriert. Die Konzentration auf das einzelne Projekt ist dennoch schwierig, da die Gedanken meist schon wieder bei anderen Projekten sind. Letztendlich ist es eine Frage der Disziplin und Planung.

Offline mgrie

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Kundenprojekte (sollten) an erster Stelle stehen.
Das sehe ich nach Jahren mit genau dieser Priorität inzwischen anders.

Verfolgt man eigene Projekte, probiert man mehr aus und gewinnt dadurch zusätzliche Erfahrungen.

Diese Ehrfahrungen kommen dann auch den Kundenprojekten zugute, was sich in einer besseren Bezahlung niederschlägt.

Zusätzlich gewinnt man mit eigenen Projekten neue Kontakte, so ganz nebenbei.

 


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