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Themen - Texterela

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Software / Amazon-Plugin für Wordpress
« am: 13.10.2011, 08:38:00 »
Hey vielleicht könnt ihr mir hier weiterhelfen:

Ich nutze das Amazon Partnerprogramm, kann aber nur Textlinks einbauen. Wenn ich Bilder oder den "kompletten" Link nehme, erscheint der automatisch links im Text. Das wäre so weit nicht schlimm, würde mein Text dann DANEBEN stehen. Tut er aber nicht, denn er beginnt erst unten in der letzten Zeile des Bildes. Das sieht natürlich echt bescheiden aus.

Kennt jemand ein Plugin, mit dem ich diese Links richtig positionieren kann? Oder alternativ den Code, den ich in den iframe-Code einbauen muss, damit mein Text komplett neben dem Bild erscheint?

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Selbständigkeit / Umzug
« am: 17.09.2011, 07:54:25 »
Hallo Leute

Ich ziehe in ein paar Wochen um, und zwar in einen anderen Kreis. Ich freue mich natürlich tierisch dadrauf, hier alles abzumelden und da wieder alles anzumelden (ist auch ein anderes Finanzamt). Gibt es da zufällig einen "kurzen Weg" wie bei Versicherungen und so, der sich mir noch nicht offenbart hat? Sowas wie "Adresse angeben und fertig"? An meiner Arbeit ändert sich ja nichts bis auf den Wohnort.

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Steuern, Buchhaltung & Recht / Paragraphen gesucht
« am: 05.09.2011, 08:56:42 »
Hey Leute, ich brauch mal wen mit Kenntnis in Sachen Umsatzsteuer. Im Finanzamt erreich ich nämlich niemanden.

Ich muss meine Umsatzsteuervoranmeldung von Januar bis März korrigieren, weil ich da Umsätze mit 0% Steuer drin hatte. Ein Teil dieser Umsätze kommt noch aus 2010, wo ich keine Ust erheben musste, ein anderer Teil ging in die Schweiz, wo ja keine Ust fällig wird. In meinem Steuerprogramm kann ich für diese beiden Fälle folgende "Anmerkungen" angeben:

Steuerfreie Umsätze mit Vorsteuerabzug
Steuerfreie Umsätze ohne Vorsteuerabzug
Lieferungen nach §13b Ustg
Sonstige im Inland nicht steuerbare Umsätze
Nicht steuerbare sonstige Leistungen nach §18b Satz 1 Nr. 2 Ustg

Ich hab die Paragraphen schon angesehen, aber ich werd da nicht schlau draus. Kann mir da jemand helfen?

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Design / Wordpress Plugin für Bilder auf Startseite
« am: 03.09.2011, 12:20:04 »
Hallo Leute

Ich suche ein Plugin, das auf der Startseite immer eines der Bilder meiner Blogposts angezeigt werden. Auf der Seite findet ihr immer die letzten 5 Blogartikel in Kurzform und ich fände es toll, wenn ich da ohne große Rumprogrammierung beim obersten oder bei allen Artikeln automatisch ein Artikelfoto habe.

Bei meiner Suche bin ich leider nur auf ganze Fotogallerien gestoßen - ohne die gesuchte Funktion. Kennt ihr da was?

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Hi Leute, ich habe da ein Problem mit einem Kunden und weiß nicht genau, was ich da jetzt mit mache. Der Kunde, für den ich regelmäßig geschrieben habe, und der auch regelmäßig gezahlt hat, hat seine eigene Firma aufgelöst (die Texte habe ich im Auftrag der Firma geschrieben). Die letzten zwei Rechnungen, von denen eine auch recht hoch ist, wurden bisher leider nicht bezahlt. Eine freundliche Erinnerung vor 2 Wochen blieb unbeantwortet. Jetzt wollte ich gerade noch einmal per Mail nachfragen, erhielt aber die Antwort vom Server, dass es die Mailadresse nicht mehr gibt.

Jetzt habe ich nur noch die Firmenadresse (schätze aber, da ist auch nichts mehr) und den Namen des ehemaligen Inhabers. Jetzt weiß ich nicht ganz, wie ich da weiter vorgehen soll. Ich werde die Mahnung jetzt erst einmal per Post an die Adresse schicken, die ich habe, gehe aber davon aus, dass die zu mir zurück kommt.

Wisst ihr, was ich stattdessen machen kann? Kann ein Inkassounternehmen hier weiterhelfen? Muss ich den Inhaber privat auftreiben und mahnen? Die Firma wurde auf mehrere andere Leute aufgeteilt, ich denke nicht, dass sich da jemand für meine Rechnungen interessiert.

Ahja das ist übrigens nicht mein einziges Rechnungsproblem:

Ich renne seit Februar einem Kunden wegen einer (zum Glück kleineren) Rechnung hinterher. Da der anfänglich immer sofort bezahlt hat, war ich mit Erinnerungen und Mahnungen sehr geduldig. Jetzt hatte ich ihm zum 30. Juni eine 2. Mahnung mit Androhung eines Anwaltes geschickt. Prompt erhalte ich eine E-Mail, der Auftraggeber wäre krank gewesen (4 Monate???) und bei meinen Texten wäre das Problem, dass die Hälfte nicht okay wäre. Ich hab dann natürlich angeboten, die Texte nachzukorrigieren, wenn er sie mir schickt. Da kam aber nichts mehr und ich bin mir ziemlich sicher, dass der mich hinhalten will. Auch hier ist jetzt die Frage: Was mache ich? Schlechte Leistungen sind natürlich ein Argument, die Zahlung zu verweigern. Ich habs leider auch nicht irgendwie mit AGB oder so geregelt, bis wann man da Widersprechen kann oder so. Aber auch hier bin ich jetzt unsicher, wie ich vorgehen soll. Auf der gesamten Rechnung bestehen und den Kram an ein Inkassounternehmen schicken? Noch mal nachfragen und ne Frist wegen der Korrektur stellen?

Wäre schön, wenn ihr Tipps für mich habt.

Edit:
Die Firma aus ersterem Fall ist im Internet offenbar schon wegen Betrug zu finden. Allerdings finde ich nur Forenbeiträge, die nicht mehr vorhanden sind und sich nicht mehr öffnen lassen. Wie gehe ich denn jetzt vor? Das war ne vierstellige Rechnung, das würde mich schon sehr treffen, wenn ich das Geld nicht sehe.

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Existenzgründung / Umsatzsteuer - Überblick bitte
« am: 16.12.2010, 20:04:42 »
Hi Leute

Ich muss ab 1.1. Umsatzsteuer abführen (bin jetzt noch Kleinunternehmer). Die Frage ist nur: Wo und wie? Beim Finanzamt sagte man mir nur, dass ich bei Elster Formulare finde, aber mir ist trotzdem noch einiges unklar und ich dachte vielleicht kann mir da einer helfen. Meine Wirtschaftsrechtkontakte sind alle frisch studiert und haben da noch keine Praxis.

1. Muss ich die kommenden Steuerzahlungen irgendwo/irgendwie anmelden oder überweise ich einfach am Stichtag die errechnete Umsatzsteuer zusammen mit dem Formular?

2. Wie ist das, wenn ich meine Vorsteuer gleich abziehen will? Rechne ich einfach aus, wie viel Ust ich bekommen habe und ziehe die Ust die ich selber bezahlt habe einfach ab und bezahle die Differenz? Natürlich nur von den absetzbaren Dingen.

Ja ich glaub das sind grad schon die drängendsten Fragen, den Rest krieg ich sicher dann beisammengelesen.

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Existenzgründung / Digitale Signatur
« am: 27.11.2010, 17:37:18 »
Ich hab mal ein Proble, bzw. blick ich grad nicht durch.

Ich muss ab 1.1. Umsatzsteuer ausweisen und damit ich meine Rechnungen nach wie vor per Mail versenden kann, benötige ich eine digitale Signatur. Mein Mann meint, der E-Mail Client erstellt die (wenns nicht grad ein Microsoft-Produkt ist) :) So wie ich Wikipedia verstehe, gibt es aber einen Unterschied zwischen der digitalen Signatur vom Client und der digitalen/elektronischen Signatur, die man für diese Rechnungen benötigt. Ich hatte mal gegoogelt und dabei zum Beispiel gesehen, dass die Sparkassen solche Signaturen ausstellen. Stimmt das oder war das wieder was anderes?

Oder kurz formuliert: Wo bitteschön bekomme ich die Art von digitaler Signatur, die ich für Rechnungen brauche?

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Peer hatte das Thema ja mal angestoßen und ich hab dann direkt mal reingeschnuppert und mich registriert. SO unübersichtlich find ich das da überhaupt nicht. Bis jetzt. Eine Frage habe ich trotzdem und die betrifft diesen Wahrnehmungsauftrag. Mir ist nämlich nicht ganz klar, ob ich diesen Wahrnehmungsauftrag auf jeden Fall einreichen muss, oder ob die erfolgreiche Registrierung ausreicht? In den Teilnahmebedingungen steht nur was von und/oder. Das hilft mir grad nicht weiter :)

Meine Registrierung betrifft nur Internet-Texte.

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Job-Börse / Wer kann Flash?
« am: 30.09.2010, 21:09:08 »
Ich habe eine Idee für ein kleines Flashgame für meine Webseite, kann das aber selber nicht programmieren. Hätte einer von euch Lust? Ich habe leider überhaupt keine Ahnung, wie viel Aufwand das wäre und wie hoch die entsprechenden Kosten dann wären. Das müssten wir erstmal besprechen, ich habe nämlich nicht gerade ein großes Budget und weiß gar nicht, ob das finanziell drin ist bei mir. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn sich jemand meldet :)

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Selbständigkeit / Wo arbeitet ihr?
« am: 08.08.2010, 15:29:01 »
Ich hatte grad ein bisschen in Peers Blog rumgestöbert, und da ich keinen Kommentar unter einen Post von 2007 spammen wollte, dachte ich, ich hör mich hier mal um.

Mich würde nämlich interessieren, wo ihr arbeitet, wie ihr ausgestattet seid usw.

Ich persönlich arbeite im Homeoffice. Leider habe ich kein eigenes Arbeitszimmer, so dass mein Schreibtisch in einer Nische im Wohnzimmer steht. Unpraktisch und das soll auch geändert werden. Aber dazu brauche ich entweder eine größere Wohnung oder ein Büro außerhalb. Nach letzterem sehe ich mich schon um, aber es soll ja nicht nur bezahlbar, sondern auch leicht erreichbar sein. Das heißt für mich: Fußläufig oder mit dem Fahrrad, und nicht erst nach einer halben Stunde erreichbar. Da beißt sich die Katze grad in den Schwanz, aber früher oder später muss sich das natürlich lösen.

Wie bin ich ausgestattet? Ich habe zwei Schreibtische mit jeweils einem Container über Eck nebeneinander gestellt. In dem einen Container habe ich alles, was man so bürolich braucht: Stifte, Klebekram, Briefmarken, Briefumschläge, usw. Der andere Container wird von meinem Mann okkupiert. Neben Monitor und Tower habe ich auf dem PC noch ein Kopier/Scan/Druck-Ding und ein kleines Bücherregal mit Ordnern, Papier für den Drucker, CDs und Büchern. Für die Übersichtlichkeit noch eine Pinnwand. Das Telefon steht im Flur, ist aber kabellos und wird dann spätestens beim ersten Klingeln zum Schreibtisch geholt und abends wieder weggestellt.

Übrigens achte ich auch auf Ergonomie und habe ein Waverest für die Tastatur und für die Maus. Der Stuhl ist natürlich auch entsprechend einstellbar. Nur am Schreibtisch ging es nicht. Die alte Möhre fliegt aber auch bei der nächsten, sich bietenden Gelegenheit raus.

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AdSense, Contaxe und Co. / Ab wann Adsense?
« am: 01.08.2010, 09:53:47 »
Huhu!

Ich hab beschlossen, mich mal in neue Gebiete vorzuwagen und auch in Sachen Adsense mal was auszuprobieren. Dazu habe ich einen Blog erstellt, den ich jetzt fleissig mit Content füttere. Eine Bewerbung an Google ist rausgegangen, die wurde natürlich abgelehnt, weil noch nicht viel Inhalt auf der Seite ist (ich frag mich, wie große Seiten das machen. Ich kenne da ein, zwei, die im Aufbau sind und trotzdem Adsense haben). Meine Frage ist jetzt: Ab wann kann ich mich erneut um Adsense bemühen? Zur Zeit kommt jeden Tag mindestens ein Eintrag, also continuierlich und nicht gerade wenig. Wie lange sollte ich da warten, bis der Blog als aufgebaut gilt? 20 Texte? 30? Tage? Links?

Gruß
Ela

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Offline-Werbung / Welche Werbemittel kommen an?
« am: 13.07.2010, 10:16:04 »
Ich dachte ich stoße hier mal ein neues Thema an, der Bereich ist so leer :)

Die meisten Selbständigen haben sich ja sicher schon damit beschäftigt, wie man am besten für sich wirbt. Ich geh jetzt hier mal nur auf den Offlinebereich ein.

Ich persönlich habe Visitenkarten, die ich natürlich fleißig verteile und auslege - Erfolg? Schwer zu sagen. Wer im Supermarkt einkaufen geht, der wird sich kaum für die Dienstleistungen eines Texters interessieren, ebenso wenig der Besucher eines Sonnenstudios. Insofern sind meine Visitenkarten eher zur Kundenbindung, nicht zur Kundenfindung geeignet. Denn dass Geschäftskunden auf mich zurück kommen, denen ich meine Karte gegeben habe, habe ich natürlich schon bemerkt.

Zur Zeit sind die Karten mein einziges Offlinewerbemittel, aber das würde ich gern ändern.  Jetzt ist nur die Frage: Was nimmt man? Ich persönlich finde ja schon, dass Werbung Stil haben muss. Aber natürlich macht es weder finanziell noch werblich Sinn, in der Welt kleine Weinflaschen mit Aufdruck zu verteilen. Im Moment habe ich mir darum zwei Strategien zurechtgelegt:

1. Streumittel
Wie gesagt, meine Karten sorgen eher für die Bindung der Kunden, aber auch wenn ich sie eigentlich total langweilig finde, überlege ich mehr und mehr, ob ich nicht zum klassischen Kugelschreiber zurückgreife (natürlich eine anspruchsvollere Ausführung, kein 10 Cent Plastikding). Kulis sind begehrt und wenn man an seiner Hausarbeit sitzt und direkt den Namen eines Texters und Lektors vor Augen hat, kann das vielleicht etwas bringen. Aber da ich es noch nicht ausprobiert habe, kann ich auch nicht sagen, ob es wirklich Sinn macht. Ich persönlich habe mir die Werbung auf Kugelschreibern noch nie angesehen.

2. Gelegenheitsgeschenke
Um mich bei meinen Kunden besser einzuprägen, will ich zu bestimmten Anlässen kleine Werbegeschenke verteilen. Klassisches Beispiel sind ja der Adventskalender und die Weihnachtskarte. Aber auch das ist eben wieder nur was, was bereits bestehende Kunden anspricht und nicht für neue sorgt.

Dementsprechend liegt meine Werbung auch zu 99% im Onlinebereich.

naja..

Womit werbt ihr offline und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Das würde mich mal interessieren.

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Erfahrungsberichte / Wie man aus Zufall selbständig wird
« am: 30.06.2010, 15:16:42 »
Man könnte sagen, dass ich zu meinem Job gekommen bin wie die Jungfrau zum Kind. Ich habe schon immer gern geschrieben und als Kind in der Schule ganze Hefte mit Aufsätzen gefüllt. Früh wusste ich, dass das Schreiben und Lesen genau das Richtige für mich ist. Ich wusste aber auch, dass das eine ziemlich brotlose, weil sehr beliebte und überlaufene Kunst sein kann. Und dass mich der Umgang mit Menschen und Tieren genauso interessierte, wie das Arbeiten am Computer. Also habe ich nach meinem Abi erst einmal wahllos Archäologie studiert. Wenn schon kein Plan, dann wenigstens etwas cooles.

Danach packte mich dann doch die Vernunft und ich ging eine kaufmännische Ausbildung an, die ich zwar mit guten Noten abschloss, aber für mich auch nicht das Gelbe vom Ei war. Also ging es zurück an die Uni und fern von Vernunft studierte ich frei nach meiner größten Leidenschaft Germanistik und Geschichte. Was ich damit werden wollte, wusste ich nicht. Schließlich sind das nicht gerade Fächer, um die sich die Wirtschaft reißt. Aber egal. Im Notfall wird man eben Jedi-Ritter (das ist die Standardantwort vieler Bonner Germanisten auf die Frage, was man damit denn werden will).

Der Zufall wollte es dann, dass ich 2007 über eine Anzeige stolperte, in der Texter gesucht wurden. Rechtschreibung, Grammatik? Kein Problem. Stil? Zumindest nach Ansicht meiner Dozenten ganz nett. Also habe ich mich beworben und den Job bekommen. Ich habe mich dann als Freiberufler beim Finanzamt angemeldet, das war überhaupt kein Problem. Mein wichtigstes Arbeitsmittel, PC und Internet, hatte ich ja schon zuhause. Also konnte ich durchstarten.
Mein neuer Kunde, für den ich seitdem arbeitete, war, das muss ich heute sagen, sehr fair in der Bezahlung. Leider gab es nur alle Jubeljahre einmal etwas zu tun, so dass die ganze Sache irgendwann auch wieder ganz einschlief.

2009 berichtete mir mein Bruder dann von einer Textagentur, die Texter suchte. Und da man sich da ganz bequem über das Internet bewerben konnte, habe ich das einfach mal gemacht. Und wurde angenommen. Da ich Spaß am Schreiben hatte und die Preise für eine Textagentur auch wieder halbwegs passabel waren (vor allem für einen Anfänger), habe ich von Anfang an sehr viel dort geschrieben. Zwar war man dort auch abhängig von Aufträgen, aber es gab relativ konstant viel zu tun, vor allem, da die offenbar auch gemerkt hatten, dass ich viel schreibe und vernünftige Texte fabriziere.
Aber man will ja nicht nur von einem Auftraggeber abhängig sein. Erstens ist eine Textagentur immer noch eine Textagentur, die wenns hochkommt 50% der Einnahmen an den Texter weiter gibt, zweitens war man natürlich total abhängig von Aufträgen und drittens kam man so ja schnell in den Verdacht der Selbständigkeit. Also habe ich damit begonnen, mir Jobbörsen zu suchen, in denen ich fortan fleißig inseriert und auf Inserate geantwortet habe. Nicht immer kam dabei ein Auftrag herum, meistens waren meine Preise zu hoch, manchmal passte natürlich auch mein Stil einfach nicht. Aber im Großen und Ganzen kam schon eine ordentliche Menge dabei herum.
Für weniger arbeitsreiche Tage habe ich mich auch noch bei einigen Textagenturen registriert. Denn natürlich sind 2 Euro für einen Text immer noch besser, als gar kein Geld zu verdienen. Lediglich die Agenturen, die wirklich zu Prostitutionspreisen Aufträge vergeben, habe ich links liegen gelassen. Ich muss aber auch sagen, dass ich gut ohne zurecht komme.

Schwierig war es für mich, die richtigen Preise zu finden. Anfänglich hatte ich ja nur das als Anhaltspunkt, was die Agenturen mir zahlten. Und das, was viele Kunden bereit sind zu zahlen. Da ich ja irgendwo noch Anfängerin in meinem Job war, habe ich darum den Preis der Agentur um ein Drittel erhöht und bin damit auf Kundenfang gegangen. Und siehe da - es klappte. Wenn ich nicht gerade an einen "1 Cent pro Wort" Kunden geraten bin, dann wurde mein Preis immer widerspruchslos akzeptiert. Heute weiß ich natürlich, wie spottbillig ich im Vergleich zu einem Profi war. Im Laufe der Zeit wurde ich dann immer mutiger und habe höhere Honorare gefordert. Nicht jeder Kunde hat zugestimmt, aber in der Summe waren es schon noch einige. Auf diesem Wege habe ich mindestens das gleiche Geld verdient wie vorher, musste aber weniger dafür arbeiten. Natürlich befinde ich mich immer noch im Mittelfeld, denn ich bin erst ein Jahr dabei und habe auch noch einiges, das ich lernen, oder wo ich mich spezialisieren kann.

Mittlerweile habe ich einige feste Kunden, an denen ich jeden Monat den Großteil meines Einkommens verdiene. Trotzdem gibt es einige Dinge, die man bei der Selbständigkeit immer beherzen muss. Und falls jemand diesen Text gelesen hat, will ich die hier mal weiter geben:

1. Immer auf sich aufmerksam machen
Man muss nicht gleich Klinken putzen, aber einige meiner besten Aufträge habe ich bekommen, indem ich Freunden und Bekannten von meiner neuen Profession erzählte und die dann tatsächlich gerade auf der Suche nach einem Texter waren. Außerdem sollte man sich jede Woche eine bis zwei Stunden Zeit nehmen, um in einschlägigen Jobbörsen zu inserieren und sich auf Aufträge zu bewerben. Anfänglich war meine Hemmschwelle da ziemlich hoch.. angekrochen kommen.. befürchten müssen, dass man für zu schlecht befunden wird... oder dass man zu teuer ist und eine unfreundliche Abfuhr bekommt. Auch wenn ich nicht jeden Job bekommen habe, ist keine meiner Befürchtungen eingetreten.

2. Zuverlässig und ehrlich sein
Ich bemühe mich, Vereinbarungen fristgerecht einzuhalten, und auch auf Sonderwünsche entsprechend sorgfältig zu reagieren. Ich sage aber auch ehrlich, wenn ich einen Auftrag nicht innerhalb der gewünschten Zeit schaffen kann und erkläre meinem potentiellen Kunden, wann eine Abgabe realistischer ist. Selbst Kunden mit dringenderen Aufträgen sind mir bisher nicht abgesprungen, nur weil ich gesagt habe, ich benötige ein paar Tage länger. Es macht eben nur einen guten Eindruck, wenn man das von Anfang an sagt, und nicht erst einen Tag vor der Abgabe.

3. Selbstsicher sein
Jeder trifft irgendwann auf Kunden, die Top-Leistung für nichts haben wollen. Dann sollte man auch genug Mumm haben, um diesem Kunden abzusagen. Es frustriert nur, wenn man eine Arbeit macht, für die man sich unter Wert verkauft und es raubt Zeit, die man sinnvoller für Werbung oder Weiterbildung hätte nutzen können. Auch wenn es einem vielleicht ein paar Euro weniger einbringt - will man langfristig motiviert sein, dann sollte man auch mal Aufträge ablehnen, die einem überhaupt nicht liegen.

4. Nicht zum Workaholic werden
Wenn das Geld lockt, dann ist man natürlich sehr motiviert, mehr zu arbeiten, als man müsste. Ich habe in meiner Anfangszeit an "Stoßtagen" auch locker 10 Stunden am Tag gearbeitet. Aber das geht langfristig einfach nicht. Gerade in kreativen Bereichen kommt nach einigen Arbeitsstunden nur noch Mist heraus. So ist das zumindest bei mir. Mit einer ausgedehnten Pause dazwischen komme ich am Tag vielleicht auf sechs bis sieben Arbeitsstunden, in denen ich vernünftige Texte schreibe. Was bis dahin nicht fertig ist, muss einfach bis zum nächsten Tag warten. Denn wenn man sich zehn Stunden lang total auslaugt, um Aufträge fertig zu bekommen, hat man selbst davon höchstens irgendwann einen Burnout. Und im schlimmsten Fall einen Kunden weniger, weil der die Arbeit zu schlecht fand.

5. Schlechte Zeiten nutzen
Gerade in der Selbständigkeit kann und wird es passieren, dass ein paar Wochen mal überhaupt nichts los ist. Darüber sollte man nicht gleich in Panik geraten. Schwankungen sind vollkommen normal. Trotzdem sollte man seine Zeit nutzen und nicht einfach sinnlos herumhängen. Hat man wirklich gar nichts zu tun, dann kann man die Zeit in Werbung investieren oder ein wenig an der eigenen Homepage basteln. Oder man sucht sich selbst ein paar Übungsprojekte, an denen man seine Fähigkeiten verbessern kann. Hin und wieder nutze ich einen Flautetag auch ganz bewusst, um mich ein wenig zu erholen. Dann fahre ich in die Stadt, bummel ein wenig und esse ein Eis. Das ist dann, als hätte man einen Tag Urlaub. Ich erhole mich an solchen Tagen besser, als am Wochenende. Am nächsten Tag geht es dann mit voller Energie weiter. Und wenn da auch nichts zu tun ist, dann suche ich eben noch mehr Jobbörsen, in denen ich mich vorstellen kann.

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Dann mache ich einmal den Anfang für meine Branche.

Ich arbeite seit einem Jahr freiberuflich als Texterin und habe akademischen Hintergrund (B.A. Germanistik &  Geschichte). Seitdem schreibe ich vor allem für Webseiten Texte, die nicht nur das Interesse der Leser wecken, sondern auch die Suchmaschinen in Sachen Keyworddichte zufrieden stellen. Aber auch außerhalb des Internets bin ich als Texterin tätig. Zu meinen Arbeitsbereichen gehören:
  • Webcontent - auf Wunsch suchmaschinenoptimiert (Landing-Pages, Produktbeschreibungen, ...)
  • Ghostwriting für Sachtexte und Literatur
  • Flyer und Slogans
  • Rezensionen
  • Korrektorat und Lektorat wissenschaftlicher und literarischer Texte

Die Preise meiner Arbeit sind abhängig von Thema und Komplexität und liegen zwischen 3 und 7 Cent pro Wort (Ausnahme: Ghostwriting). Gerne lasse ich mit mir auch Pauschalpreise vereinbaren, für die ich selbstverständlich eine ordentliche Rechnung erstelle. Mehrwertsteuer wird bei mir als Kleinunternehmerin nicht fällig.

Eine einwandfreie Rechtschreibung und Grammatik sind für mich ebenso selbstverständlich wie pünktliches Arbeiten und eine offene Kommunikation mit meinen Auftraggebern. Bei Interesse stehe ich gerne per PN zur Verfügung; weitere Kontaktmöglichkeiten findet ihr auf meiner Webseite (siehe Profil).

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