Hi
Zu 1) Nein, du kriegst maximal so viel zurück, wie du an Umsatzsteuer ans Finanzamt geben müsstest, bei 0 Euro kriegst du also auch 0 Euro zurück. Frage 2 erledigt sich dadurch wohl
3) Versuch bei deiner Schätzung unter den Steuergrenzen zu bleiben, wenn du glaubst, du erreichst sie nicht. Daher solltest du maximal 8.000 Euro im Jahr angeben, weil du ab 8.000 Euro Einkommensteuer zahlst. Bei 20-25.000 Euro würde die Stadt außerdem die Hand für Gewerbesteuer aufhalten. Versuch also, realistisch zu bleiben. Zu viel angeben führt zu Steuern, die du dir nicht leisten kannst und zu wenig zu fiesen Nachzahlungen.
Die Kleinunternehmerregelung hat zum Einen den Vorteil, dass du billiger bist, weil du keine Umsatzsteuer ausweisen musst (weiß aber nicht, inwieweit das Sinn macht). Den Aufwand der Umsatzsteuervoranmeldung und -erklärung solltest du nicht unterschätzen. Vorteil, wenn du die Kleinunternehmerregelung nicht nutzt ist eben, dass du dir selber bei Einkäufen fürs Gewerbe die Ust. sparen kannst.
Ich hatte bisher nur gute Erfahrungen mit dem Finanzamt - und ich hab schon eine Menge falsch gemacht, von falschen Umsatzsteueranmeldungen, Überweisungen ans falsche Konto, vergessene Überweisungen. Wenn du Fragen hast, ruf einfach da an. Das ist deren Job.