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Themen - aLpenbog

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Tag miteinander,

ich habe mich entschlossen mir neben meiner regulären Arbeit ein zweites Standbein oder zumindest ein paar Stützräder aufzubauen. Anfangen möchte ich erst einmal mit Affiliate-Seiten. Meine Frage dabei ist ob jemand ggf. die selbe Seite in deutscher und englischer Ausführung betreibt und hier mal berichten kann wie sich das ganze verhält.

Ich bin zwar was englisch angeht halbwegs fit und kann mich auf englisch unterhalten, schaue öfter Filme im O-Ton und kann auch englische Texte verfassen aber natürlich bin ich im Deutschen fitter, sei es was Grammatik angeht oder eben Rhetorik. Man kennt natürlich nicht so viele Sprichwörter oder Redewendungen aus dem Englischen usw.

Hält man die Seite englisch, hat man natürlich eine viel größere Reichweite ABER natürlich auch wesentlich mehr Konkurrenz. Mich interessiert daher, ob jemand vielleicht das selbe Angebot oder ein ähnliches in deutscher und englischer Ausführung betreibt.

Kann man grob sagen, was vielversprechender ist und ob es sich lohnt eher auf den internationalen Markt abzuzielen.

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Tag miteinander,

hab mich mal ein wenig eingelesen. Die ganzen Reglungen und Formulare sprengen mir da aber ein wenig den Kopf. Denke zwar ich hab es nun halbwegs aber wollte mal hören ob ich das so alles richtig verstanden hab. Ich plane mich demnächst nebenberuflich selbstständig zu machen.

Laut Klausel im Arbeitsvertrag brauch ich dazu eine Genehmigung meines Arbeitgebers. Soweit ich das verstanden habe, ist das eigentlich nur Formsache, sofern man seinen AG keine Konkurrenz macht oder es die eigentliche Arbeit beeinflusst. Ich gehe zwar stark davon aus, dass mein AG nix dagegen hat, was aber wenn er ohne entsprechende Gründe doch was dagegen hat?

Genereller Vorgang danach wäre die Gewerbeanmeldung (32€ bei uns), anschließend schickt einem das Finanzamt und die IHK Post mit weiteren Fragebögen. Ist wäre dann soweit ich das gelesen hab erst einmal die Kleinunternehmer Reglung etwas für mich, da ich nicht davon ausgehe anfangs auch nur in die Nähe der 17.500€ zu kommen. Krankenkasse bleibt soweit ich gelesen hab normal über mein Angestelltenverhältnis, wenn ich nur ein paar Stunden was nebenbei mach.

Frage wäre hier natürlich auch sowas wie der erwartete Umsatz. Woher soll ich den denn wissen? Ich kann bei Google auf Seite 40 landen und kein Euro verdienen oder glück haben, dass mein Content gut ankommt und ich ein paar Hunderter im Monat mach. Was gibt man dort an? Und wofür werden die Zahlen herangezogen? Bezieht sich meine Zahlung ans Finanzamt nicht auf die Steuererklärung inkl. EÜR?

Am Ende des Jahres bzw. Anfang des nächsten Jahres müsste ich dann die ESt 1A abgeben (Mantelbogen Einkommenssteuer) mit den Anlagen N für Arbeitnehmer und Anlagen G für Selbstständige inkl. der EÜR. Zu zahlen hab ich dann die Differenz aus bereits bezahlter Steuer meines Angestellten Verhältnisses und den berechneten Steuerbetrag aus Brutto Gehalt + Gewinn aus der Selbstständigkeit. Frage wäre da geht das auch über dieses elektronische Elster oder läuft damit irgendwas nicht, so dass ich auf Post und co. angewiesen bin?

Frage darüber hinaus wäre noch, wie es aussieht mit Einkünften die nicht aus Deutschland stammen. Angenommen ich erstelle irgendwas, sei es ein Videokurs oder eine Grafik oder was auch immer und biete es auf einer entsprechenden ausländischen Plattform an wie Udemy, Themeforest oder ähnliches oder eben ein EBook, dass auch Leute aus anderen Ländern kaufen, wie läuft das damit wegen der Umsatzsteuer usw.? Macht das für mich irgendeinen Unterschied oder führe ich das ganz normal so auf wie alles andere aus Deutschland, da ich mir um Umsatzsteuer als Kleinunternehmer eh keine Gedanken machen muss?

Wie sieht es aus, wenn ich irgendwann mit Glück über die 17.500€ komme, man kann ja erst zum nächsten Jahr dann wechseln. Wie läuft das dann im ersten Jahr wo man unerwartet über die 17.500€ schießt? Und wie sieht es dann aus mit Einkünften aus den Ausland?

Hoffe ihr könnt mir meine paar Fragen beantworten bzw. bestätigen dass ich die Sachen so richtig verstanden hab oder mir sagen wo ich noch nen Denkfehler habe. Irgendwie schrecklich, dass das Schwierigste am Weg in die Selbstständigkeit die Bürokratie ist.

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