Autor Thema: Umgangssprache in der Bewerbung?  (Gelesen 9384 mal)

Offline Christine

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Re: Umgangssprache in der Bewerbung?
« Antwort #15 am: 31.05.2016, 19:09:40 »
Guten Tag!

Also meiner Meinung nach hat die Umgangssprache in einer Bewerbung absolut nichts verloren, allerdings habe ich auch schon längere Zeit keine eigenständige Bewerbung mehr geschrieben.

Meine Schwester informiert sich gerade auf pflegejobvermittlung.ch/blog/anerkennung-der-deutschen-krankenpflegeausbildung-in-der-schweiz bezüglich der Anerkennugn ihrer Pflegeausbildung, weil sie gerne in der Schweiz arbeiten würde und wir dann wieder Bewerbungen schreiben müssen. Ich werde ihr dann sicherlich bei den Bewerbungen helfen.
« Letzte Änderung: 20.06.2016, 13:01:25 von Peer Wandiger »

Offline hirsch

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Re: Umgangssprache in der Bewerbung?
« Antwort #16 am: 12.08.2016, 20:24:05 »
Ich würde auf die Umgangssprache verzichten!

Offline StefanR

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Re: Umgangssprache in der Bewerbung?
« Antwort #17 am: 02.11.2016, 10:42:44 »
muss schon eine gewisse form haben! aber gerade bei Bewerbungen in der kreativen Branche oder start-ups kann sie schon etwas legerer ausfallen denke ich

Offline ronkell

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Re: Umgangssprache in der Bewerbung?
« Antwort #18 am: 17.11.2016, 10:13:56 »
Ich bin auch kein Fan von Umgangssprache bei Bewerbungen, würde aber erst einmal darüber hinwegsehen und einen genauen Blick auf die Qualifikationen werfen. Oft wird Umgangssprache benutzt, um sich von anderen Bewerbern abzuheben, weil man schon viele Ablehnungen hinter sich hat.

Offline Webworker45

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Re: Umgangssprache in der Bewerbung?
« Antwort #19 am: 16.01.2017, 16:37:19 »
Es kommt auf den Kontext an. Oft wird einem ja regelrecht eingebläut, dass man auf sich aufmerksam machen soll. Wie das dann passiert finde ich aber oft unbeholfen
Ich bin offen für Geschäftskontakte ;)

Offline FreelanceFrank

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Re: Umgangssprache in der Bewerbung?
« Antwort #20 am: 09.06.2017, 12:02:08 »
Absolut unpassend in meinen Augen.
Umgangssprache hat vielleicht unter Kollegen seinen Platz, jedoch nicht beim Bewerbungsschreiben.

Offline Träumer

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Re: Umgangssprache in der Bewerbung?
« Antwort #21 am: 27.07.2017, 11:51:49 »
Hallo Forum!

Im Moment flattern wieder einige Bewerbungen in unsere Firma.    Ist ja schon interessant wie unterschiedlich man Bewerbungen so gestalten kann.    Ich bekomme immer wieder Bewerbungen zu lesen die extrem umgangssprachlich geschrieben sind.    Ich habe mit meiner Kollegin diskutiert, die davon total angetan war mal was "erfrischendes/unkonventionelles" zu lesen.    Ich hingegen finde, dass es zum guten Ton gehört anständige Formulierungen zu wählen.   

Als Beispiel: Als Verabschiedung wurde statt "mit freundlichen Grüßen", "sonnige Grüße aus dem Norden" geschrieben.   

Habt ihr schon mal sowas gelesen?

Ich finde in einer Bewerbung hat die Umgangssprache nichts verloren. Das hat bei mir auch nichts mit erfrischend und unkonventionell zu tun.

Offline r7z

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Re: Umgangssprache in der Bewerbung?
« Antwort #22 am: 27.07.2017, 21:12:52 »
Meiner Meinung nach kann man das nicht verallgemeinern.

Ich bin selbst Anwendungsentwickler und Teamleiter, und habe schon in beiden Stühlen gesessen.
Aus der Perspektive des Jobprofils für einen Anwendungsentwickler ist es für mich immer wichtiger gewesen einen leidenschaftlichen Mitarbeiter vor mir sitzen zu haben, der seinen Beruf liebt.

Wenn er dabei noch die Kreativität mitgebracht hat keine Bewerbung nach Schema F vorzulegen, war das eigentlich für mich eher ein Zeichen dafür, dass er sich Gedanken gemacht hat. Wenn es gut und angemessen gemacht war, versteht sich von selbst.

Mir selbst war in meiner Phase als Bewerber wichtig, dass ich mich nicht anders präsentiere als ich bin, oder sein will.
Wenn ein Arbeitgeber sehr konservativ ist, passt er einfach nicht zu mir. Als Bewerber will man potentielle Arbeitgeber ja ggf. auch filtern. Klingt erstmal komisch, aber es gibt in Deutschland ja auch einige Branchen auf denen ein Arbeitnehmermarkt herrscht. Da darf man sich das erlauben.

Allerdings ist natürlich auch klar dass so ein Ton für einen Bankkaufmann bei der Deutschen Bank fragwürdig ist.
Es muss halt immer noch zu dem angestrebten Job passen.

Daraus ergibt sich mein persönliches Fazit:
Entscheide was Dir wichtig ist. Wenn Du in einem konservativen Unternehmen angestellt bist, oder in einem Unternehmen in dem ein entsprechender Ton eine Rolle spielt, lege Wert darauf. Es kommt auch dem potentiellen Arbeitnehmer auf Dauer zugute.

Wenn nicht, lege keinen Wert darauf, sondern lege den Fokus lieber auf den Bewerber.
Ich kann aus Erfahrung sagen, dass ich von so manchem Querdenker eine Menge gelernt habe.

Ich vermute anhand Deiner Fragestellung allerdings, dass du diese Entscheidung für Dich eigentlich schon getroffen hast. Und das meine ich überhaupt nicht wertend, das kann gut für beide Seiten sein, und Enttäuschung und Zeit sparen.
P.S. das "Du" habe ich hier bewusst als Stilmittel am Ende gewählt ;)

 


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