Autor Thema: Nebengewerbe -> 400€ Job, Insolvenz,Aufstockung vom Amt  (Gelesen 2606 mal)

Offline craftmyd

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Guten Tag,

ich würde gerne ein Gewerbe anmelden (Nebengewerbe).  Ich arbeite derzeit bei auf 400€ Basis, bin in der Privatinsolvenz und bekomme mit meiner Lebensgefährtin und Tochter noch Aufstockung vom Amt. 

Da ich jedoch nicht, dauerhaft vom Amt leben möchte und mir das Arbeiten mit Menschen spaß macht und auch der Bereich hier wo ich einsteigen will nur 2 Händler gibt, die ich unterbieten kann vom Preis und noch Gewinn mache denke ich es lohnt sich.
Zuerst, möchte ich das Ganze Online per Shop und dann per Selbstabholung von mir zuhause aus ausführen und dann später auf Vollzeit umsteigen wenn ich einen Festen Kundenstamm habe und eine Imobilie mieten.

Jetzt stellen sich mir folgende Fragen und hoffe ihr könnt mir helfen:

-Wie wird dann das mit der Aufstockung berechnet? Jeden Monat neu?
-Wie läuft das mit der Krankenkasse etc.  ab?
-Brauche ich neben folgenden Versicherungen noch etwas? (Berufshaftpflicht, Berufsrechtsschutz)
-Wenn ich NEUE Ware verkaufe (KFZ Bereich) und diese ist defekt (ich kaufe diese ein und arbeite nur als Zwichenhändler) muss ich dann wirklich nach §439 I BGB Schadensersatz leisten in Form von Ein und Ausbau kosten?, Gewährleistung ist mir Bewusst. 
-Wie sieht das mit der Insolvenz aus, meines Wissens nach darf ich in der Insolvenz nur keine neuen Schulden machen die ich nicht bezahlen kann.
-Ich darf je nach Krankenkasse wohl nur 18-20 Stunden die Woche arbeiten damit ich noch normal versichert bin.
Wie werden diese Zeiten kontrolliert?

Diese Fragen wären gerne Beantwortet.  Daher benötige ich Hilfe.

Wissen für alles Besteht und Kostenmäßig ist alles ausgerechnet.

Offline gerow

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Re: Nebengewerbe -> 400€ Job, Insolvenz,Aufstockung vom Amt
« Antwort #1 am: 24.07.2016, 18:27:52 »
Wie weit bist du denn jetzt damit? Leider kam ja keine Antwort. Ich denke du solltest dich da am besten mal beim Amt informieren wie das genau ist. Die Richtlinien ändern sich ja auch immer wieder.

Offline BlackPanther79

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Re: Nebengewerbe -> 400€ Job, Insolvenz,Aufstockung vom Amt
« Antwort #2 am: 14.11.2016, 03:24:28 »
Zitat von: craftmyd link=topic=3387. msg19573#msg19573 date=1451763492
Guten Tag,

ich würde gerne ein Gewerbe anmelden (Nebengewerbe).   Ich arbeite derzeit bei auf 400€ Basis, bin in der Privatinsolvenz und bekomme mit meiner Lebensgefährtin und Tochter noch Aufstockung vom Amt.   

Da ich jedoch nicht, dauerhaft vom Amt leben möchte und mir das Arbeiten mit Menschen spaß macht und auch der Bereich hier wo ich einsteigen will nur 2 Händler gibt, die ich unterbieten kann vom Preis und noch Gewinn mache denke ich es lohnt sich. 
Zuerst, möchte ich das Ganze Online per Shop und dann per Selbstabholung von mir zuhause aus ausführen und dann später auf Vollzeit umsteigen wenn ich einen Festen Kundenstamm habe und eine Imobilie mieten. 

Jetzt stellen sich mir folgende Fragen und hoffe ihr könnt mir helfen:

-Wie wird dann das mit der Aufstockung berechnet? Jeden Monat neu?

Für die Aufstockung musst du eine vorraussichtliche GuV für die nächsten 3 Monate erstellen, aufgrund dieser Daten wirst du einen vorläufiger Bescheid für drei Monate erhakten und nach den drei Monaten musst du eine abschließende GuV der letzten 3 Monate erstellen.  Und das geht solange so weiter bis du deinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kannst.  Die vorraussichtliche GuV solltest du lieber etwas zu hoch als zu niedrig anrechnen, denn wenn die Abschließende GuV besser ausfällt als wie es in der Schätzung war, musst du die zuviel gezahlte Aufstockung zurückzahlen.  Bei einer schlechteren Abschluss GuV bekommst du die Zuvenig gezahlte Aufstockung als Nachzahlung.

-Wie läuft das mit der Krankenkasse etc.   ab?

Solange du noch in der Aufstockung bist, bist du noch genauso Krankenversichert wie bisher

-Brauche ich neben folgenden Versicherungen noch etwas? (Berufshaftpflicht, Berufsrechtsschutz)

Das kommt darauf an was du genau machen möchtest.

-Wenn ich NEUE Ware verkaufe (KFZ Bereich) und diese ist defekt (ich kaufe diese ein und arbeite nur als Zwichenhändler) muss ich dann wirklich nach §439 I BGB Schadensersatz leisten in Form von Ein und Ausbau kosten?, Gewährleistung ist mir Bewusst.   

Ich denke das dass auf die Konditionen des Haupthändlers ankommt.  Evtl.  kannst du diese Kosten auch an den Haupthändler weitergeben.

-Wie sieht das mit der Insolvenz aus, meines Wissens nach darf ich in der Insolvenz nur keine neuen Schulden machen die ich nicht bezahlen kann. 

Ja das ist richtig.  Allerdings darfst du auch nicht vergessen das du dann jeden Monat deinem Insolvenzverwalter deine Einnahmen vorlegen musst.  Bei manchen Insolvenzverwaltern kann auch eine längere Zeit vereinbart werden.  Wird meist bei ca.  gleichbleibenden monatlichen Einnahmen gemacht.

-Ich darf je nach Krankenkasse wohl nur 18-20 Stunden die Woche arbeiten damit ich noch normal versichert bin. 

Das ist nicht ganz richtig, denn solange du die Aufstockung hast bist du ganz normal versichert

Wie werden diese Zeiten kontrolliert?

Diese Fragen wären gerne Beantwortet.   Daher benötige ich Hilfe. 

Wissen für alles Besteht und Kostenmäßig ist alles ausgerechnet. 


Ich habe deine Fragen in Rot direkt unter den Fragen beantwortet.  Dies ist keine Rechtsberatung, daher gebe ich keine Gewährleistungsansprüche für meine Antworten.

 


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