Seh ich exakt auch so. Hatte letzte Woche z.B. den Fall, dass mir ein Mitbewerberangebot für 150,- Euro / Monat vorgelegt wurde. Darin war enthalten: Beratung, Support, Analyse, Backlinkaufbau. Aber keine konkreten Zahlen bzw. Beschreibungen der Leistungen. Ich sollte das Angebot möglichst unterbieten (mein Preis ist ca. doppelt so hoch), was ich aber nicht gemacht habe und dem Kunden erklärte, was sich hinter dem Angebot verbirgt: Eine GmbH hat mindestens einen Stundensatz von 70,- Euro. Bei 150 Euro sind das also bei 70,- Euro etwas mehr als 2 Stunden im Monat. Was da an Analyse, Backlinks und Support bei rumkommen kann, ist also offensichtlich. Bei meinem Angebot steht konkret drin was ich anbiete und wenn ich eine Analyse mache oder den Kunden berate, dann bekommt der auch mehrere Seiten und sehr viel Zeit am Telefon. Und auch da merkt man die Qualität: Mir liegt die Onpage-Analyse einer großen und relativ bekannten SEO-Agentur vor: Bei so einer PDF-Datei würde ich mich schämen, mit so vielen Schreibfehlern, inhaltlichen Fehlern und unschönen Formulierungen. Aber das Angebot wurde für den Kunden von 699 auf 499,- reduziert. Da weiss man dann, an was gespart wurde.
Fazit: Jetzt denkt der Kunde darüber nach das komplette Projekt an mich zu übergeben, inkl. mehr Leistungen als vorgesehen. Man muss halt nur gut argumentieren können und dem Kunden den Nutzen durch die höheren Kosten erklären. Und vor allem Prioritäten setzen und niemals nie für einen Hungerlohn arbeiten, um hauptsache einen Auftrag zu bekommen. Freizeit ist auch viel wert ;-)