Autor Thema: Sollte man seine Blog- oder Website-Einnahmen online veröffentlichen?  (Gelesen 907 mal)

Offline Peer Wandiger

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Auf selbstaendig-im-netz.de habe ich heute mal wieder die Einnahmen von deutschen Blogs im Juni 2010 veröffentlicht:
http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/07/13/blogs/was-verdienten-22-deutsche-blogs-im-juni-2010/

Da viele Blogs in der Liste nicht sehr viel verdienen, gab es in den Kommentaren schon ein wenig Diskussionen darüber, ob und wann es Sinn macht die eigenen Einnahmen zu veröffentlichen.

Wie steht ihr dazu?
Interessieren euch solche Einblick?
Findet ihr es generell schlecht, wenn man so etwas veröffentlicht?

Offline Politwirt

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Hallo Peer,
Ich persönlich finde es meist nur bei den gut verdienenden Blogs interessant hinter die Kulissen zu schauen. Wer nicht erfolgreich im Web ist, kann mir meist auch nichts neues zeigen.
Desweiteren finde ich es oft problematisch, dass meist nur die Blogs ihre Einnahmen veröffentlichen, die sich mit dem Geld verdienen beschäftigen. Und die anderen Blogs schreiben einen Artikel darüber was sie verdienen, was aber die "normalen" Leser meist nicht interessiert, vllt sogar angeberisch findet oder gar Neid aufkommt, etc. Bei Meetinx fand ich es immer enorm interessant zu sehen was und wie dort Geld verdient wurde konnte aber den Schritt damit aufzuhören nachvollziehen.
Allerdings ist es natürlich immer ein netter Backlink von einer Authority wie dir ;)


Generell sinnvoll für:
Erfolgreiche Affiliate, Selbstständigen, Seo Blogs
Nicht sehr sinnvoll für:
Alle Anderen, außer in Ausnahmefällen, oder in einem ausgelagerten Teil der Website

Politwirt

Offline danysnet

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Gute Frage. Ich finde es immer sehr spannend, wenn Peer seine Vedienste listet und auch andere Blogs vorstellt, wie deren Verdienste sind. Wobei ich natürlich auch die am interessantesteen finde, die sich mal nicht mit dem Geld verdienen beschäftigen, sondern andere spezielle oder gemischte Themen haben. Das ist durchaus eine Motivation und Ansporn: okay, es kann funktionieren; also weitermachen. Gerade die ersten Fortschritte am Anfang. Wer gleichbleiben niedrig bleibt, wird auf Dauer auch für mich uninteressant...weil ich auch nichts neues erfahre.

Andererseits kann ich es nachvollziehen, wenn Blogs, die sich rein gar nicht mit dem Geld verdienen befassen, diese Dinge auch nicht veröffentlichen in ihren Blogs - die Stammleser wären ob des völlig rausfallenden Themas sicherlich irritiert.

Auf der anderen Seite gibt es aber natürlich auch immer Neider und Stänkerer, die Erfolge nicht gönnen, oder aus purer Menschenhasserei Leuten Ärger bringen, z.B. jemanden beim Arbeitsamt, Finanzamt zu verpetzen. So ein Petzvorgang reicht ja allemal aus, um sämtliche Pferde scheu zu machen und ne Menge Stress und Ärger zu bringen, denn in der Regel sind die Blogger ja sicherlich anständig und versteuern und melden brav, was sie verdienen.

Vielleicht kann Peer ja mal einen Aufruf starten, dass Blogs, die das gern mitteilen wollen, aber nicht in ihren eigenen Blogs posten möchten, bei Peer gelistet werden, also ihm die Daten zusenden. Dort kann er sich ja dann eine gute Mischung aus verschiedensten Themen aussuchen und so vielleicht auch ausgefallene Beispiele posten.

Ich würd ja auch mitmachen - aber dazu bräuchte ich erstmal Ahnung vom monetarisieren. Ich les zwar aufmerksam auf SIN und Blogprojekt, aber offenbar bin ich wohl zu doof dafür *snief* (zu zurückhaltend? zu überfordert? doch immer wieder falsche Themenwahl? ich weiss es nicht).

Ich finde es grundsätzlich gut, wenn das jemand tut, um die Entwicklung aufzuzeigen. Wer allerdings ein spezielles Thema verfolgt, wo das absolut nicht dazupasst, sollte es vielleicht nicht monatlich als Post veröffentlichen. Vielleicht ein eher unscheinbare Unterseite, die man nur hin und wieder aktualisiert.
Gruß, Daniela

Offline Peer Wandiger

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Danke für das Feedback.

Ich hatte auch schon mal die Überlegung, einfach ein Formular zu veröffentlichen und wer möchte kann seine Einnahmen und Traffic-Daten dort eingeben. Diese Angaben werden dann zu einer Liste zusammen gefasst (samt Backlink wenn gewünscht).

Aus 2 Gründen habe ich das bisher gelassen:

1. Es ist bereits jetzt nicht wirklich sicher, ob die angegebenen Daten wirklich so stimmen. Aber bei einem Post im eigenen Blog denke ich, dass die Blogger ehrlicher sind, da es ja im eigenen Blog steht.

2. Derzeit suche ich alles selber zusammen. Wenn ein Blogger die Einnahmen veröffentlichen möchte, dann tut er das einmal in seinem Blog.
Gäbe es nur noch solche Formulare bei mir und anderen "Listenzusammenstellern", dann müsste ein Blogger die Daten diverse Male eingeben und würde es nach ein paar Monaten wahrscheinlich lassen.

Kurz gesagt. Auf die bisherige Art und Weise habe ich mehr Vertrauen zu den Zahlen und habe mehr die Kontrolle.

PS:
Ich habe schon mal eine große Umfrage bzgl. der Blog-Einnahmen durchgeführt:
http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/01/15/suchmaschinen/blog-einnahmen-umfrage-auswertung-teil-1/
http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/01/22/blogs/blog-einnahmen-umfrage-auswertung-2/

Daran haben 93 Blogs teilgenommen und die Ergebnisse waren sehr interessant. Allerdings wäre es in dieser Form viel zu aufwändig, um es monatlich zu machen.

Offline Allblogs.de

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Ich denke schon, dass es Sinn macht, da es ja nicht nur um die Einnahmen geht, sondern auch im Selbstreflektion hinsichtlich seines Blogs. Man hat nochmal den ganzen Monat vor Augen und kommt duch das niederschreiben viel schneller auf Fehler, die man gemacht hat bzw. wo vielleicht auch noch Potential nach oben hin ist. Und harte Euros sind halt ein recht allgemeiner und vergleichbarer Indikator.
Man könnte ja auch RSS-Abos zählen oder Follower bei Twitter, aber sagt das wirklich so viel mehr aus? Geld macht es eben vergleichbar und schafft außerdem anreize am Ball zu bleiben bzw. seinen eigenen Blog selbst weiter auszubauen, um vielleicht den einen oder anderen in Peers Auflistung hinter sich zu lassen und vor allem auch selbst weiter Erfolge zu feiern.

Offline mario

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Wer Lust dazu hat, warum nicht? Ein Blog der sich mit dem Thema Geld verdienen befasst, kann eigentlich keine bessere Thematik haben.

Gruß Mario

 


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