Autor Thema: Kann die Scheinselbständigkeit mit Paid-Apps umgehen werden?  (Gelesen 765 mal)

Offline mybecks

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Hallo zusammen,

Wie viele hier spiele ich auch schon länger mit dem Gedanken mich Selbstständig zu machen. Habe viel dazu gelesen und hätte nun eine Frage zum Kleinunternehmer.

Wenn ich nur ein Kunde habe, was der Fall wäre, würde ich ja in die Scheinselbständigkeit rutschen. Nun gilt es auch als Scheinselbständigkeit wenn ich zusätzlich zu diesem einen Kunden Apps verkaufe, Affilates, Tradedoubler & AdMob nebenher laufen habe? Die Tätigkeiten beim Kunden würden sich im Bereich des Consulting ansiedeln lassen.

Viele Grüße und Dank,
mybecks

Offline juergen

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Re: Kann die Scheinselbständigkeit mit Paid-Apps umgehen werden?
« Antwort #1 am: 25.10.2011, 19:04:52 »
Das kommt auf Deinen Umsatz darauf an - wenn nicht mehr als 50% Umsatz auf diesen Kunden fallen dürfte alles ok sein. D.h. dass mit Apps, Affiliate usw. auch viel einnehmen müsstest.

Offline mybecks

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Re: Kann die Scheinselbständigkeit mit Paid-Apps umgehen werden?
« Antwort #2 am: 25.10.2011, 22:37:58 »
Vielen Dank für deine Antwort.

Hätte nun noch eine weitere Frage, wenn ich etwas Geld im Internet verdienen möchte, über die oben Erwähnten Kanäle (Affiliates, AdMob, ...) was würde hierfür geraten, auch Kleinunternehmer?

Offline juergen

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Re: Kann die Scheinselbständigkeit mit Paid-Apps umgehen werden?
« Antwort #3 am: 26.10.2011, 08:52:36 »
Ich denke schon, dass Kleinunternehmer zu Beginn vorteilhafter ist - kann jetzt aber nur aus meiner Sicht für Österreich dies sagen. Ob und wo da die genauen Unterschiede zu Deutschland sind weiß ich nicht.

Offline Texterela

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Re: Kann die Scheinselbständigkeit mit Paid-Apps umgehen werden?
« Antwort #4 am: 26.10.2011, 10:34:12 »
Solange du noch nicht viel mit Buchhaltung zu tun hattest, ist das Kleinunternehmertum auf jeden Fall zu empfehlen. Du hast einfach viel weniger Bürokratie, da du keine Umsatzsteuer ausweisen musst. Andererseits lohnt es  sich finanziell, auf die Umsatzsteuer nicht zu verzichten. Du kannst dann nämlich die Umsatzsteuer von Ausgaben für dein Unternehmen abziehen. Beispiel:

Du nimmst 100 Euro + 19 Euro Umsatzsteuer ein. Die 19 Euro musst du ans Finanzamt weiterleiten (sehr viel Bürokratie).
Du gibst 50 Euro für dein Unternehmen aus, plus 8 Euro Umsatzsteuer. Die 8 Euro darfst du von dem Geld, das du überweisen musst, abziehen. Du zahlst dem Finanzamt also nicht 19 Euro, sondern nur 8.

Lohnt sich wie gesagt finanziell, aber es ist eben auch mehr Arbeit. Deshalb würde ich dir auch raten, erst einmal als Kleinunternehmer einzusteigen.
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