Autor Thema: Außenwirkung: Alleine vs. Team  (Gelesen 2580 mal)

Offline Sol

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Außenwirkung: Alleine vs. Team
« am: 24.02.2011, 16:26:28 »
Ich hab schön öfter beobachtet (auch in meinem Bekanntenkreis), dass manche Selbständige sich auch als das geben was sie sind: Einzelunternehmer, während andere Selbständige in ihrer Außenwirkung so tun, als ob sie ein Team wären.

Wie seht ihr das? Was ist die "bessere" Vorgehensweise?

Offline tim-ehling

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Re: Außenwirkung: Alleine vs. Team
« Antwort #1 am: 24.02.2011, 17:40:15 »
Bist du alleine, dann sag es. Wenn der Kunde fragt, dann zeige eine Transparenz und erkläre ihm, wie du es schaffen willst.
Verkehrt wäre, du sagst, ihr wärt ein Team und dieses schafft die Kundenanforderung nicht. Was willst du dem Kunden dann sagen?
Man darf nicht davon ausgehen, das Kunden keine Ahnung haben und das kann dann schnell zu einem negativen Ruf werden, wenn man auf BIG Business macht.

Meine Freizeit sieht so aus:
Hobby =    www.ehtio.de
Liebhaberei = www.deine-seife.de
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Offline Politwirt

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Re: Außenwirkung: Alleine vs. Team
« Antwort #2 am: 26.02.2011, 21:09:58 »
Ich habe selbst einmal die Erfahrung gemacht, dass einige Einzelunternehmer in den Beschreibungen ihrer Angebote bspw. öfter mal auf das "werden wir" zurückgreifen. Als ich dann näher hinsah und bemerkte, dass es aber kein wir gab, war ich weg.

Man sollte nie vergessen, dass der kleinste Hauch von fehlender Seriösität auch schnell mal zur Wahl der Mitbewerber führt.

Transparenz ist wichtig, aber denke dabei auch an meinen zweiten Punkt. Man sollte nicht gerade zu transparent sein und zu klar sagen was man eben dann nicht kann ;)

Offline Asterix

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Re: Außenwirkung: Alleine vs. Team
« Antwort #3 am: 27.02.2011, 11:03:21 »
Steh dazu, wenn es nur "Dich" gibt. Der Kunde merkt das sonst ja früher oder später sowieso. Das zeugt doch von Selbstbewusstsein und es gibt auch viele Kunden, die einen etwas persönlicheren Umgang bevorzugen, als dies vielleicht mit einer größeren Agentur der Fall wäre.
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Offline Peer Wandiger

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Re: Außenwirkung: Alleine vs. Team
« Antwort #4 am: 01.03.2011, 08:57:19 »
Ich stand damals zu Beginn meiner Selbständigkeit auch vor diesem Problem.

Ich habe gegenüber potentiellen Kunden nie behauptet, dass ich Mitarbeiter habe oder ähnliches.

Allerdings waren die Formulierungen auf meiner Website zumindest neutral gehalten. Ich habe da also nicht von "ich" gesprochen, da mir das zu unprofessionell erschien.

Insofern habe ich nicht aktiv was anderes behauptet, war aber auch nicht Böse wenn vielleicht jemand dachte, dass ich nicht alleine arbeite.

Und ganz so falsch war/ist das ja auch nicht, da ich mit externe Partnern zusammen arbeite.
« Letzte Änderung: 01.03.2011, 08:59:02 von Peer Wandiger »

Offline Benni

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Re: Außenwirkung: Alleine vs. Team
« Antwort #5 am: 02.03.2011, 09:31:35 »
Kommt ja auch darauf an, wie man sich vermarktet. Ein Freelancer ist halt eine Einzelperson.
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Offline SK

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Re: Außenwirkung: Alleine vs. Team
« Antwort #6 am: 02.03.2011, 12:59:43 »
Wenn jemand alleine ist und ständig ein wir benutzt, fällt das irgendwann mal auf: immer der Selbe, der E-Mails beantwortet, immer der Selbe am Telefon, immer der Selbe im Laden etc. Ich weiss dann, demjenigen kann man nicht trauen. Wenn der da schon lügt ...

Wer dauerhaft Geschäfte machen will, sollte sich ehrlich darstellen, sonst leidet irgendwann das Vertrauen. Im übrigen ist es nicht schlecht, wenn jemand alleine ist. Man kann ja auch die Vorteile rausstellen. Ein Verantwortlicher, ein Ansprechpartner, der immer Bescheid weiss, kein Angestellter, der um fünf vor fünf den Hörer nicht mehr abnimmt ...

Offline t.jackel

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Re: Außenwirkung: Alleine vs. Team
« Antwort #7 am: 09.08.2011, 20:07:51 »
Hi,

in meinen Augen ist vor allem wichtig, wie man sich positionieren will.

Möchte ich meine Fähigkeiten als Experte hervortun, dann kann es sehr sinnvoll sein mich als einzelne Person darzustellen und dies klar zu sagen.

In vielen Bereichen ist die wahrgenommene Größe jedoch ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Dienstleisters. Ich finde es vollkommen in Ordnung größer zu scheinen als man ist, solange man nicht lügt. Dies kann man bspw. erreichen, in dem man von 'wir' spricht. Schließlich gibt es Unternehmer, die in ihrem eigenen Unternehmen nur sich beschäftigen, allerdings auf dutzende Outsourcer und Dienstleister zurückgreifen um ihren Service an den Start zu bringen. Das sehe ich als völlig zulässig an.

Weiterhin kann man verschiedenen Email Adressen einrichten: buchhaltung@, service@, info@, vorname.nachname@, hr@, pr@ etc.

Zwei Telefonnummern, die bspw. auf ein virtuelles Sekretariat durchstellen, lassen auch den kleinen Mann wie ein großes Unternehmen scheinen. Ich denke besonders am Anfang kann dies sehr zum Schein der Professionalität beitragen und über Erfolg oder Misserfolg des Start-Ups entscheiden.

Wichtig ist nur, dass man auch liefern kann, was man verspricht. Egal ob man als Team oder als Einzelperson auftritt.

Grüße
T.


Offline DaDa

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Re: Außenwirkung: Alleine vs. Team
« Antwort #8 am: 09.08.2011, 22:28:23 »
Es kommt wohl auf den Bereich an. Ich arbeite im Bereich Design/Internet und spreche als Selbständiger nur von "ich". Das finde ich für die meisten Tätigkeitsfelder durchaus OK. Ich könnte auch von "wir" sprechen, wenn ich manche Sachen outsourcen würde. Was weiß der Kunde, mit wem man zusammenarbeitet? Ich betreibe aber Websites, auf denen "ich" ganz doof kommen würde... und da bin ich dann "wir". Wobei "wir" wieder sonstwer sein könnte.

Offline Affistoteles

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Re: Außenwirkung: Alleine vs. Team
« Antwort #9 am: 04.01.2012, 14:30:11 »
Bei mir traf wir eigentlich immer zu. Ich hatte zwar keine Angestellten aber ich habe viel mit freien Mitarbeitern kooperiert deswegen ist die Bezeichnung wir durchaus zutreffend gewesen. Ich denke mal es kommt auch viel auf die Branche an, in der einen kann man als One-Man Show auftreten und in der anderen wird man nur müde belächelt !

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Re: Außenwirkung: Alleine vs. Team
« Antwort #10 am: 26.01.2012, 15:02:59 »
Das Unternehmen ist ja primär auch ein rechtliches Gebilde, also kann man ja durchaus in einem Team zusammenarbeiten. Die Kunden wollen doch in erster Linie, dass die Arbeit gemacht wird und das gut. Ein Team suggeriert da natürlich mehr Erfahrung und Know How bzw. eine höhere Ausfallsicherheit, falls mal einer krank wird.

 


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