Sich selbständig machen, ein eigenes Unternehmen zu gründen, das ist der Wunsch von vielen, die "nach oben streben". So erging es vor einigen Jahren auch mir. Deswegen gründete ich mein eigenes Unternehmen, mit finanzieller "Unterstützung" einer Bank.
Leider haben sich aus dieser Beziehung vermehrt Komplikationen ergeben, die im Laufe der Zeit immer weiter eskalierten und letzten Endes dazu beitrugen, das ich nach langem, zähen Kampf, die Sinnlosigkeit einer Fortführung dieser Art "Selbstständigkeit" erkennen musste. Ironischerweise lag das nicht zwingend am fehlenden Erfolg im Business, die wahren Gründe würden hier zu weit führen.
Nach Erfahrungsberichten anderer KMU´s (auch "Kleinunternehmer" genannt) musste ich vermehrt feststellen, dass ich viele Leidensgenossen hatte. Fähige Menschen aus dem Business, die an einer Stelle im Gründungsprozess, einen kleinen, aber entscheidenden Fehler begangen hatten, der nicht mehr zu korrigieren war. Dabei spielten die entsprechenden Banken, eine nicht sonderlich positive Rolle.
All dies hat mich bewogen, die Erlebnisse anderer - und natürlich auch sehr viele eigene - in einem Roman zu verarbeiten. Dieser Roman erschien im Frühjahr 2010 und hat den Titel: „Am Schluss haben wir nur noch für die Angestellten gearbeitet“.
Ich schreibe dies hier nicht, um "Werbung" im klassischen Sinne zu machen. Es soll nicht anmaßend klingen, aber mein Verlag (Dumont Buchverlag, u.a. "Feuchtgebiete") hat glücklicherweise eine nicht zu unterschätzende Marketingkraft, die sicher ausreicht, um das Buch zufriedenstellend am Markt zu platzieren. Nein, es geht mir um eine Art Warnung, eine Mahnung zur Vorsicht, ... denn ein falscher Schritt im Prozess der Unternehmensgründung kann wirklich äußerst fatale Folgen haben. Daher wollte ich es gerade HIER vorstellen und darüber informieren.
Selbstverständlich möchte ich auch diversen Banken (sicher nicht alle) einmal vor Augen halten, das ihre arrogante Art und Weise bei Behandlungen von KMU´s, auch mal das Licht der Öffentlichkeit erblicken kann. Wenn nur EINE einzige Bank ihre Arbeitsweise im Bereich der Kreditvergabe und dem ganzen Drumherum überdenkt und verändert, wäre schon einiges erreicht. Leider habe ich diesbezüglich äußerst schlechte Erfahrungen gemacht ... und viele meiner Gesprächspartner aus dem Business ebenfalls.
Das Buch an sich ist aber nicht nur eine tumbe Anklage oder eine einseitige Schuldzuweisung (die eigenen Fehler werden nicht verschwiegen), es soll auch Spaß machen dies zu lesen. Daher kommt, trotz allem, auch der Humor nicht zu kurz. Dafür sorgt sicher schon das Zwiegespräch in der rheinischen Eckkneipe, in der die Handlung des Buchs teilweise spielt.
Es liegt nun an Ihnen, ob Sie dieses Posting ausreichend interessant fanden, um weitere Informationen zum Roman erhalten zu wollen, dann googlen Sie im Netz unter dem Buchtitel. Da ich hier keinen direkten Link ohne Erlaubnis platzieren möchte, ist dies wohl der serösere Weg.
So oder so wünsche ich allen Unternehmensgründern und schon länger Selbständigen viel Erfolg!