Geht es euch manchmal auch so, dass euch die Arbeit als Affiliate frustriert?
Ein paar Beispiele:
Negative Kommission:
Ich werbe einen Pokerspieler, der auch mal im online Casino zockt. Glück für ihn, denn er gewinnt viel Geld. Pech für mich, weil ich 30% seines Gewinns (was ein Verlust für den Pokerraum ist) selbst tragen muss. Pech, dass das gleich mehrere Monatsumsätze bei diesem Pokerraum ausmacht.
Änderung der AGB:
Wieder aus dem Bereich Poker, aber das gibt es sicher auch andernorts.
- Es wird einem Lifetime 25% Revenue Share versprochen. Plötzlich ändern sich die AGBs, und der Account wird geschlossen, weil man nicht ein Mindestvolumen bringt, ohne Entschädigung für die bisher geworbenen Spieler.
- Eine Sportwetten-Seite erlaubt plötzlich nur noch Auszahlungen, wenn man pro Monat mindestens 10 neue Zocker wirbt.
- Eine Pokerseite, die eh schon nur tiefe 20% Revenue Share bezahlt, ändert die AGB für Affiliates, sodass neu diverse Gebühren (intransparent) abgezogen werden. Resultat: Der Revenue Share beträgt nur noch 5-10%
Einstellung des Partnerprogramms:
Das ist mir schon mehrmals passiert. Ein ziemlicher No-Name kontaktiert mich, und bittet mich, deren Marke als Affiliate zu bewerben. Ich werde schwach, denke "ist zwar klein, dafür ist die Konkurrenz auch klein" und investiere einen Tag in einen Test der Seite. 6 Wochen später kommt ein E-Mail: Unser Partnerprogramm ist eingestellt, bitte entfernen Sie die Links in den nächsten 24 Stunden"
Ich will hier nicht Frust abbauen, denn das obige ist alles schon vor längerem passiert, sodass ich drüber weg bin. Aber oft ist es halt so, dass man als kleiner Affiliate am sehr viel kürzeren Hebel ist, was ebenso frustrierend sein kann wie wenn man als Angestellter einen Chef hat, der einem Dinge verbietet, die man gerne umsetzen würde.
Wie geht es euch und wie geht ihr damit um?